Die Ruine liegt auf einem bewaldeten Hügel oberhalb des Ortes und bietet einen schönen Ausblick über das Leithagebirge und die umliegende Landschaft.
Die Burg wurde vermutlich im 12. oder 13. Jahrhundert errichtet. Sie diente als Grenz- und Verwaltungsburg und spielte aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage eine wichtige Rolle bei der Sicherung der Region. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Burg mehrmals den Besitzer und wurde mehrfach umgebaut.
Während kriegerischer Auseinandersetzungen – insbesondere in den Türkenkriegen – wurde die Anlage beschädigt. Später verlor sie zunehmend an Bedeutung und verfiel allmählich. Schließlich wurde sie aufgegeben und blieb als Ruine erhalten.
Heute sind noch Teile der Ringmauer, Mauerreste von Wohngebäuden sowie Spuren des ehemaligen Bergfrieds sichtbar. Die Anlage war ursprünglich von starken Befestigungsanlagen umgeben und folgte dem typischen Aufbau einer mittelalterlichen Höhenburg.
Die Burgruine ist heute ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Geschichtsinteressierte. Informationstafeln vor Ort geben Einblicke in die Geschichte der Burg. Besonders reizvoll ist der Besuch wegen der ruhigen Lage inmitten der Natur.








